parovEs war wohl einer der schrägsten Nächte, euch am Sziget Festival vor einem Jahr hörengelernt zu haben, in einem verschwitzen Zelt  zu shaken und grooven, all eure Töne auszukosten, und diese Stimmung, die Ihr verbreitet habt zu inhalieren. In diesem Zelt, keiner stand still, alle  hüpften und stampften durch die Nacht. Musik, unverwechselbar, wie euer neues Album. Musik made in the Alps.
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Es gibt vielzuviele Dinge vor denen ich mich fürchte, aber wenn ich mir ehrlich bin, vor meinen Entscheidungen hatte ich bis jetzt noch keine Angst bekommen, vielleicht ein bisschen, aber genau in diesem Moment, als Du wegzulaufen versuchst, öffnen sich Horizonte, die Du sonst nur so wo suchen würdest.

Es ist so die Zeit, wo ich mich vor Menschen mehr fürchte, die sich vor meinen Entscheidungen fürchten.

Das mit dem ein bisschen anders wie Welt betrachten hat mir schon immer gefallen, und ab und zu bin ich der Meinung, das Gegenteil zu tun ist immer ein bisschen besser.

Ich verstehen die gefürchteten, wenn Sie meinen, das das mit meiner Arbeit vielleicht bleiben zu lassen sei keine gute Idee, weil du weisst ja nicht wegen morgen und dann vielleicht noch Übermorgen, wie dann die Miete überwiesen werden soll und der Fisch gefüttert wird.

Ich bin ehrlich, ich liebe meine Arbeit. Das Spiel mit den Pigmenten, die Kunst des Druckens, die Balance zwischen Wasser und Farbe. Ein Team zu führen, Motivation zu geben, Kritiken zu verstehen und eure Sorgen zu eliminieren.

Wir sind getrimmt gegen die Zeit zu kämpfen, wir wollen immer schneller werden, den Plan schaffen und unser Ziel Erreichen.

Das Spiel mit dem Soll und Ist. Read the rest of this entry »

…manchmal ist mit einem Lied alles gesagt.
Peter Blaikner trifft den Nagel auf den Kopf und gibt mit seinem Lied “Salzburg” ein ganzes Lebensgefühl wieder.
Wir ziehen den Hut vor diesem großartigen Musiker, Kabarettist und Lebenskünstler  und haben für diejenigen unter euch, bei denen die Bilder nicht automatisch im Kopf auftauchen versucht es visuell zu gestalten.

Aber genug, einfach hören, sehen und fühlen

“To ride a bit slower”, ist es das was Leben 2.0 einmal ausmachen wird?
- Ich mag dieses Lied, zum ersten mal in einem Hard Rock Cafè gehört und gefühlt. Ich bin kein großer Fan von Hard Rock Cafès, aber egal, ich ging rein und mit diesem Lied in den Ohren wieder raus. Es war ein guter Tag, gute Musik, ein gutes Leben.

Take a little trip and see…

Sind wie nicht alle ein bisschen von dem abgekommen, wozu wir einmal geschaffen wurden? Ist Produkt Mensch in aktueller Version nicht etwas eigenartig geworden?
Sind es die Verbindungen zwischen Oberhirn und Unterkörper die nicht mehr all die Informationen transportieren können,  die wir sehen, hören und riechen? Ist die Speicherkapazität unseres Großhirns oder der Zwischenspeicher des Kleinhirns dafür nie ausgelegt worden, all unsere Tätigkeiten sind Multi-Tasking Prozessen unterzuordnen?
Neue Funktionen die die Welt nicht braucht. Alte Funktionen, die immer mehr in Vergessenheit geraten.

Projekt Selbsttherapie: Höre!

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Dr. Google stelle ich fragen, die ich ansonsten niemanden Fragen traue. Vertiefe mich in Antworten, bis ich alle Symtome fühle, die ich lese.
Dr. Google macht aus Kopfscherzen einen Hirntumor. Zulange und zu intensiv habe ich mich durch Suchergebnisse gewühlt, auf “Gut Glück” gedrückt, bis mir eine passende Antwort kam.
“Fluetrends”, eine Statistik, in der ich mehr Zwangsneurotiker als echte Grippekranke sehe. http://www.google.org/flutrends/

4071Large “She´s so Trashy, she´s so Funky”
Louie Austen verliebt in Sie, wegen Ihrer Stimme, ihren können aber nicht in Ihr dasein.
Sind es doch die inneren Werte die zählen.
Und die äußeren die Begeistern.
I´m falling in Love, my amy.
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Wichtig allein sind die Gedanken in unseren Köpfen, denn sie sind zu mehr bestimmt als in Schall und Rauch zu vergehen. Eine Reise – vielleicht kommt man nie an, aber das macht nichts man muss nicht ankommen, wenn man es genießt einfach nur weiter zu gehen.

Sind wir nicht alle ein bisschen feige geworden? Die Ironie liegt in der Angst des Menschen vorm menschlich sein.
Wie feige bin ich? Und wie menschlich? Dann und wann stolpere ich und erschrecke vor meiner Selbstkontrolle. Loslassen, ist das Leben 2.0?

Zweitweise: Weil schon Neo wusste, dass man sich nicht alleine gegen die Matrix stellen sollte.
Zweitweise: Weil mich ein Rudel Wölfe mehr fasziniert als ein paar dressierte Hunde.
Zweitweise: Weil sich der Stempel der Gesellschaft langsam aber sicher in die Haut ein brennt.

So, well then… are you ready to fall?

Fehlkonstruktion Mensch. Der Mensch, einer wie ich.
Einer, der sich trotz vieler kleiner revolutionärer Gedanken seinem Umfeld angepasst hat. Auf den Zug einer Leistungsbezogenen Irrsinns Fahrt gesprungen. Alles für den Erfolg. Den Eigenen und den Erfolg seines beruflichen Umfeldes. Kein Pause, keine Gedanken in unproduktive Energie umgewandelt. Eine Fahrt im Karriere Express ohne Zwischenstop. Stop.

Die Ehrlichkeit meines kleinen Spiegels im Flur ist bemerkenswert.
Die unverfälschte Wahrheit, die er jeden Tag Reflektiert.
Um Ordnung in meinen Kopf zu haben, muss ich Ordnung in meinem Umfeld schaffen, ist das Leben zweinull?

Zweitweise, ein Versuch etwas zu definieren. Einen Traum? eine Reise?
Zweitweise, wir sind schon mal zwei. Und das ist richtig schön.
Zweitweise, das Wort das es doch noch gar nicht gibt, im WorldWideWeb.

Jetzt schon.

Schöne neue Wörter, schönes neues Leben. Willkommen.

Roll on,
tiebzwei

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